Montag, 5. Dezember 2011
Erst der Regen....
domescu, 00:29h
Nun gut: Endlich kam mir also wieder eine Idee, die meinen Mitteilungsdrang befriedigen soll. Da ich mir zum Ziel setzte, nicht mein Leben preis zu geben, sondern auf Geschichten vom Rande meiner Erlebnisse zu warten, dauerte es, bis sich mir erneut etwas offenbarte.
Ich ging also nächtens aus meiner Stammkneipe nach Hause. Es war Donnerstag und es fielen die ersten Regentropfen seit langer Zeit. Es waren wohl auch die Ersten im November, sofern mich meine Erinnerung nicht täuscht. Das nahm ich zum Anlass mir für diesen Blog GedankenPopanken über Regen und die Notwendigkeit des Wassers zu machen. Doch drei Schritte weiter driftete mein Hirn ab. Ich ging an einer nichtroyalen Burger- und Fastfoodkette vorbei. Mein Geist war wohl noch von den Überlegungen über die fallenden Tropfen geweitet und so fiel mir zum ersten mal die nächtliche Kundschaft der Fastfoodkette auf. Mit Betrunkenen ist um diese Uhrzeit zu rechnen, die gab es auch in meiner Kneipe und auch ich war nicht nüchtern, doch die Art des Suffs auf den Stufen und innerhalb des Burgerschuppens war so abartig, dass ich mir ernsthaft die Frage stellte, was dieser Ort an sich hat, dass sich hier neben einer Minderheit normaler, zivilisierter Leute hauptsächlich pöbelnde Idioten einfinden, bei denen der letzte Wasserkontakt über einen Monat her zu sein scheint.
Doch Hygiene ist hier nicht das Thema und obendrein nur Spekulation. Vielmehr ist es die Widerlichkeit des Umgangs, die sich offenbarte: Die vielen kleinen umherfliegenden Schipfwörter oder der Müll auf dem Fußboden sollen gar nicht erwähnt werden. Auch eine kleine Rangelei in den hinteren Räumen zwischen drei oder vier Gästen ist nicht der Rede wert. Am erschreckendsten empfand ich einen Gast, der im Streit über die Bedeutung des Begriffes „Kaltgetränk“ dem Manager des Ladens drohte. Der Gast – zwei Meter groß und ein fast ebenso breites Kreuz, dazu extrem Muskulös – wollte nicht akzeptieren, dass ein Milchshake der Kategorie „Dessert“ angehört und trotz der Temperatur kein Kaltgetränk ist. Sprüche wie „Alta ehe du die Bullen gerufen hast liegst du schon blutend in der Ecke“ fielen und wurden nicht von den Üblichen Gästen gerügt.
Ich für meinen Teil kann mir so eine Klientel nicht erklären, da die Läden um den Fastfoodladen herum andere Gäste bedienen. Der Appetit ist mir nach dieser Aktion vergangen und ich ging durch den ersten Novemberregen nach Hause.
Ich ging also nächtens aus meiner Stammkneipe nach Hause. Es war Donnerstag und es fielen die ersten Regentropfen seit langer Zeit. Es waren wohl auch die Ersten im November, sofern mich meine Erinnerung nicht täuscht. Das nahm ich zum Anlass mir für diesen Blog GedankenPopanken über Regen und die Notwendigkeit des Wassers zu machen. Doch drei Schritte weiter driftete mein Hirn ab. Ich ging an einer nichtroyalen Burger- und Fastfoodkette vorbei. Mein Geist war wohl noch von den Überlegungen über die fallenden Tropfen geweitet und so fiel mir zum ersten mal die nächtliche Kundschaft der Fastfoodkette auf. Mit Betrunkenen ist um diese Uhrzeit zu rechnen, die gab es auch in meiner Kneipe und auch ich war nicht nüchtern, doch die Art des Suffs auf den Stufen und innerhalb des Burgerschuppens war so abartig, dass ich mir ernsthaft die Frage stellte, was dieser Ort an sich hat, dass sich hier neben einer Minderheit normaler, zivilisierter Leute hauptsächlich pöbelnde Idioten einfinden, bei denen der letzte Wasserkontakt über einen Monat her zu sein scheint.
Doch Hygiene ist hier nicht das Thema und obendrein nur Spekulation. Vielmehr ist es die Widerlichkeit des Umgangs, die sich offenbarte: Die vielen kleinen umherfliegenden Schipfwörter oder der Müll auf dem Fußboden sollen gar nicht erwähnt werden. Auch eine kleine Rangelei in den hinteren Räumen zwischen drei oder vier Gästen ist nicht der Rede wert. Am erschreckendsten empfand ich einen Gast, der im Streit über die Bedeutung des Begriffes „Kaltgetränk“ dem Manager des Ladens drohte. Der Gast – zwei Meter groß und ein fast ebenso breites Kreuz, dazu extrem Muskulös – wollte nicht akzeptieren, dass ein Milchshake der Kategorie „Dessert“ angehört und trotz der Temperatur kein Kaltgetränk ist. Sprüche wie „Alta ehe du die Bullen gerufen hast liegst du schon blutend in der Ecke“ fielen und wurden nicht von den Üblichen Gästen gerügt.
Ich für meinen Teil kann mir so eine Klientel nicht erklären, da die Läden um den Fastfoodladen herum andere Gäste bedienen. Der Appetit ist mir nach dieser Aktion vergangen und ich ging durch den ersten Novemberregen nach Hause.
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